Meine stolze Mama, Dina vom Sattelrad
Ich über mich Ich bin Chipsy, ein Landseer-Mädchen und wurde am 9. Juli 2002 in der Zuchtstätte "vom Rosengarten" zusammen mit meinen 10 Geschwistern (insgesamt 7 Jungs und 4 Mädels) geboren. Die Zuchtstätte befindet sich in Hückeswagen (Nähe Remscheid) im Bergischen Land.
Meine Mama - Dina vom Sattelrad - hatte mit so vielen Fellkindern natürlich alle Pfoten voll zu tun. Doch unsere große Schwester Baffy war stets an ihrer Seite und sehr geduldig im Umgang mit uns Kleinen. Meinen Papa - Amos von den Almequellen - sollte ich erst später kennen lernen.
Frau Arend, unsere Züchterin, die sehr um unser Wohl bemüht war, hat uns liebevoll umsorgt, bis wir im Alter von 10 Wochen, ausgestattet mit allen guten Eigenschaften eines kleinen Landseers, von unseren neuen Besitzern übernommen wurden.
Am 15.09.2002 zog ich also vom Bergischen Land in das Siebengebirge, genauer gesagt nach Vinxel, ein Ortsteil von Königswinter am Rhein, etwa 10 km vom Zentrum der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn entfernt.
Vinxel hat über 1.700 Einwohner und nun endlich wieder einen " Landseer " !
Da sich das Dorf harmonisch in die Hügellandschaft des Siebengebirges einfügt, umgeben von Äckern, grünen Wiesen und dichtem Wald, habe ich hier alles, was sich ein Landseerherz wünscht. Außerdem liegt der Ort auf einem Hochplateau oberhalb der Rheinebene, und somit kann einem wissbegierigen Landse(h)er wie mir überhaupt nichts entgehen.
Der Wechsel von Mamas Zitze und raufenden Geschwisterchen in mein neues Heim vollzog sich sozusagen nathlos, war ich doch mit unbändiger Neugier und mit Forscherdrang dabei, meine neue Welt zu erkunden. Ich machte daher auch recht schnell Bekanntschaft mit den übrigen vierbeinigen Familienmitgliedern und zwar den Minitigern Felix und Moritz. Felix, dem Unerschrockenen, war sofort klar, dass ich hier einziehe, ich war ja schließlich weiß-schwarz - genauso wie seine beste Freundin Thetis (Therentia vom Petersberg), die erste Landseer-Hündin meines Rudels.
Moritz betrachtete mich vorerst immer nur aus sicherer Entfernung. Ich habe ihn nie bedrängt, was auch gar nicht meinem Wesen entspricht. Irgendwann war das Eis gebrochen und heute sind "wir" die besten Freunde, liegen zusammen auf einer Decke oder sind gemeinsam im Garten unterwegs.
Natürlich sollte ich nicht isoliert von anderen Hunden aufwachsen, und in meinem Umfeld war momentan - was Gleichaltrige betraf - nicht gerade der Hund los. Was ich also brauchte, war ein Hundekindergarten. Mit 15 Wochen besuchte ich daher die Welpenspielgruppe; auch um spielerisch für das Leben vorbereitet zu werden. Außerdem sollte mein Sozialverhalten Artgenossen gegenüber weiter gefestigt werden, was jedoch angesichts meiner 10 Geschwister gar nicht schwierig war. Hatte ich doch bereits gelernt, dass man seinen Bruder im Eifer des Gefechts nicht ungestraft in die Rute beißen oder an seinen Ohren zerren darf.
Mit 6 Monaten wechselte ich in die Rabaukentruppe. Dort habe ich mit Gleichgesinnten und mit Feuereifer an den wöchentlichen Trainingsstunden teilgenommen. Immer auf der Suche nach Selbstverwirklichung, habe ich dabei so manche Übung - vor allem im Fach Geräteturnen - erst einmal sinnvoll abgeändert. Meine Vorliebe jedoch galt dem Röhrentunnel. Durch dieses Objekt flitzte ich mit heller Begeisterung, vorausgesetzt, dessen Ende war nicht durch ein Tuch verdeckt. Ich war schlau genug, mich erst gar nicht in solch eine Sackgasse zu begeben.
Zum Glück sah man mir solch kleine Eskapaden nach, zumal ich alle anderen Aufgaben mit Bravour ausführte. Im August 2003 absolvierte ich erfolgreich meine Ausbildung und da ich den "guten Benimm" bestens beherrsche, darf ich mein Rudel auch überall hin begleiten.
Mit einem Körpergewicht von ca. 53 kg und einer Schulterhöhe von 76 cm habe ich mich zu einer prächtigen Landseer-Dame entwickelt. Das jedenfalls sagen meine Menschen!
Was ich in der Zwischenzeit so alles erlebt habe, erzählen die Bilder, die in der Fotogalerie zu finden sind.
www.chipsy-vom-rosengarten.de
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